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Reisebericht: Playa Ingles Urlaub

Als ich mich entschlossen habe, nach Gran Canaria zu fliegen wollte ich vor allem eins:
mal richtig ausspannen, faulenzen, die Sonne genießen, weißen Sandstrand – sprich die Seele baumeln lassen!

Playa del Ingles

Ich wurde nicht enttäuscht und trotzdem hat Gran Canaria viel mehr zu bieten, als bloßes „Sonnenbaden“. Die Reise nach Gran Canaria dauerte ca. 4 Stunden, was ich angenehm kurz fand. Ich bin in Las Palmas gelandet und mit dem Bus weitergefahren zu meinem Hotel nach Playa del Inglés. Schon die Fahrt hat mich betört. Entgegen meiner landläufigen Meinung, Gran Canaria würde nur aus Sand und Meer bestehen, konnte ich bereits auf der Fahrt feststellen, dass Gran Canaria mehr bietet!
Vulkanähnliches Gestein, anmutige Bergdörfer und Felsen mit seltenen Gesteinsformationen, um nur einige Wenige zu nennen.
Im Hotel angekommen gab es kein Halten mehr. Ich habe meine Sachen gepackt und bin zum 200 m entfernten Strand nahezu gehechtet!
Ich war begeistert, genauso wie ich es mir vorgestellt hatte. Feiner, glitzernder Standstrand, Sonne satt und einen erfrischenden Atlantik!

Die Temperaturen auf Gran Canaria lagen den ganzen Urlaub bei ca. 30-35°C, selbstredend, dass ich schön braun geworden bin.

Von der Fahrt direkt bei der Anreise neugierig geworden, bin ich sehr schnell aufgebrochen, um mir Gran Cranaria einmal ganz genau anzusehen. Ganz besonders im Gedächtnis geblieben ist mir die Strecke nach Agaete und ich bin froh, dass ich sie nicht selber fahren musste, da sie sehr kurvig und eng ist aber der Ausblick ist die Mühe wert. Auf einer Aussichtsplattform habe ich Halt gemacht und konnte das tobende Meer unter – und die steilen Küstenfelsen über mir betrachten! Was für eine Urkraft!

Und da ich dann auch schon auf der Straße nach Agaete war, wollte ich auch unbedingt noch nach Puerto de las Nieves um einen schmaler Felsen zu sehen, der senkrecht aus dem Wasser steigt und von den hiesigen Einwohner als „Dedo de Dios“ (dem Finger Gottes) bezeichnet wird. Auch hier kann man zur Recht von einer sehr eigenwilligen Laune der Natur sprechen! Zwar ist dieser „Finger“ mittlerweile abgebrochen, trotzdem oder grade deswegen wollte ich ihn mir nicht entgehen lassen.

Ein weiterer ebenso spannender Ausflug war zu dem Stausee nach Soria. Etwas außerhalb von Playa des Inglés und eigentlich auch nur mit Fremdenführer gut zu finden. Dennoch möchte ich diesen wunderbaren Panoramablick nicht missen und träume heute noch von der ausdrucksvollen Landschaft.

Ein Erlebnis der besonderen Art hatte ich in Maspalomas. Erstmal ist Maspalomas der Ort an dem es die einzigen Dünen Gran Canarias gibt und dem Saharafeeling nach gesagt wird. Hier bin ich zusammen mit einigen anderen Menschen barfuss am Strand entlang gegangen. Eine ganz besondere Magie auf mich hatten der rote Sonnenuntergang und der leichte Hauch des Windes, der auch die Wellen des Meeres in sanfte Bewegungen geführt hat.

Einen Tag habe ich dann noch der Wissenschaft und Technologie gewidmet und habe das „Museo Elder“ besichtigt. Über drei Stockwerke können Erfindungen und Technologien rund um die Entwicklung des Menschen, der kanarischen Vegetation oder Mathematik bestaunt werden. Am Besten gefallen hat mir aber, dass ich alles ausprobieren konnte, so wurden mir komplexe Vorgänge der Physik durch das Testen der Gerätschaften klarer.

Zurück in Playa des Inglés habe ich die letzten Tage noch am Strand verbracht. Langeweile kam trotzdem nicht auf, denn die Stadt ist gut versorgt mit Einkaufsläden, Disco´s und Pubs.

Ich habe auch festgestellt, dass sich das Leben in Gran Canaria entweder morgens oder abends abspielt.
Mittags wird ganz traditionell Siesta gehalten und die meisten Geschäfte haben geschlossen.

Im Nachhinein habe ich erfahren, dass die Insel lediglich einen Durchmesser von 50 km hat, trotzdem musste ich oft längere Bus- oder Autoreisen einplanen, da die Straßen teilweise, wie bereits oben beschrieben, sehr eng-, direkt in den Felsen eingebaut oder extrem kurvig sind.

Gran Canaria ist für mich die 1. Insel, die meine Sehnsucht nach Sonne und Erholung aber auch meine Abenteuerlust befriedigt hat.

Logisch, dass mich Gran Canaria nicht zum letzten Mal gesehen hat.



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