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Saharawind – Calima auf Gran Canaria

Auf Gran Canaria herrscht immer mal wieder der Wind der Saharawüste in Afrika, den man hier Calima oder Kalima nennt. Andere bekannte Begriffe sind beispielsweise Scirocco, Schirokko oder aber auch Föhn.

In der Regel ist der Wind sehr warm bis heiß und bringt Sand aus der Wüste mit. Sogar auf dem europäischen Festland oder den USA (Miami) ist dieser Wind immer mal wieder „unterwegs“. Die Folgen des Windes sind auf Gran Canaria stark zu sehen und auch zu spüren, wenn Sie selbst einmal zu einer Zeit hier Urlaub machen, in der ein Kalima herrscht.

Calima Gran Canaria
Auf dem Bild sieht man einen schweren Calima im Sommer letzten Jahres. Man sieht auf dem Foto, daß man bei Calima eben fast nichts mehr sieht. Es ist extrem diesig und im Sommer drückend heiß.

Neben dem Sandstaub, der alles bedeckt, bringt er auch eine trockene Hitze mit sich, die die Pflanzenwelt schädigt und damit die Insel, besonders im Süden, teilweise sehr austrocknen lässt. Die Windgeschwindigkeiten können sich im Sturmbereich befinden und der Himmel wird goldgelb durch die Staubpartikel. Teilweise kann es vorkommen, dass die Sichtweite unter einem Kilometer liegt. Die Temperaturen steigen drastisch an, der Spitzenwert lag bei ca. 50 °C. Das Hauptproblem für Sie als Urlauber wird jedoch sein, dass es auch nachts nicht abkühlt, da der Sturm vor der Nacht nicht pausiert.

Ein Calima ist unangenehm und ist auch nicht so gut für Asthmatiker, denn die Luft wird sehr trocken und man kann nicht so frei atmen wie sonst.

In der Regel geht ein Kalima mindestens 3 Tage. Er kann aber auch bis zu 15 Tage anhalten, wird dabei jedoch schwächer. Eine Regel besagt, dass der Kalima keine gerade Tageszahl herrscht, sondern immer ungerade, was bedeutet, dass der Kalima 3 Tage dauert, oder dann mindestens 5, 7, 9 usw.



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